Körperfettmessung
Den Körperfettanteil mittels Calipometrie, Densitometrie oder Dexa-Verfahren messen
Körperfettmessung mittels Hautfaltendickenmessung (Calipometrie) und Densitometrie
Eine recht aufwändige für manche vielleicht unangenehme Methode, das Körperfett zu messen, ist die Hautfaltendickenmessung (Calipometrie) mithilfe einer Körperfettzange (Caliper). Damit wird die Dicke des Unterhautfettgewebes an 6 bis 10 verschiedenen Körperstellen (Schenkel, Bauch, Oberarme, Hüften, etc.) gemessen. Eine an dem Gerät befindliche Skala zeigt die Werte an. Bei der Messung selbst können allerdings bei falscher Handhabung völlig unterschiedliche und ungenaue Ergebnisse erzielt werden. Das Gewebe muss an allen Stellen gleich stark zusammengedrückt und vom Knochen weggezogen werden. Geschieht dies nicht, sind die Werte unzuverlässig.
Wer es abenteuerlich und aufwändig liebt, kann mit der Hydrostatischen Unterwasserwägung (Densitometrie) versuchen, seinen Körperfettanteil bestimmen zu lassen. Um dabei - anhand des Auftriebs - die Dichte des Körpervolumens präzise zu bestimmen, muss man komplett in einen mit warmem Wasser befüllten und einer Waage ausgestatteten Tank eintauchen. Die Körperdichte wird abzüglich des Lungenvolumens errechnet. Aufgrund des Aufwands wird diese Art der Messung allerdings ungern und immer seltener angewandt.
Genaue Bestimmung des Körperfettanteils mit dem Dexa-Verfahren
Eine äußerst exakte, aber kostspielige Möglichkeit stellt das DEXA-Verfahren (Dual-Energy-Xray-Absorption-Verfahren) dar. Dabei wird der menschliche Körper komplett mit gering eingestellten Röntgenstrahlen gescannt und somit die Körperzusammensetzung (Muskeln, Wasser, Fett) berechnet. Aufgrund der Strahlenbelastung, des größeren Aufwands und der hohen Kosten greift eher nur die wissenschaftliche Forschung auf diese Methode zu.