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Fasten – richtig Fasten gut zum Abnehmen oder nicht?

Fasten -gut oder nicht?

Macht Fasten fett? Macht Fasten schlank? Je nachdem, wem man gerade sein Ohr leiht, bekommt man die eine oder die andere Variante zu Gehör. Doch was sagen die Fakten? Und was versteht man überhaupt unter Fasten?

Ursprünge des Fastens: Natur, Medizin und Religion

Fasten, also die deutliche Reduktion der täglichen Nahrung über einen festgelegten Zeitraum, war in früheren Jahrhunderten zum einen von der Natur diktiert, zum anderen wurde es als religiöse Praxis geübt.

Das österliche Fasten der christlichen Kirche beispielsweise ergibt sich auch dadurch, dass es in gemäßigten Breitengraden im Frühjahr wenig zu essen gab. Die Wintervorräte waren aufgebraucht, die Natur bot noch kaum Nahrung außer frischen Kräutern.

In zahlreichen Religionen rund um den Globus ist Fasten ein Mittel, den Menschen vor seinem Gott spirituell zu reinigen und in einen anderen Bewusstseinszustand zu bringen. Aber auch die Heilkundler rund um die Welt setzten Fasten ein, um dem Organismus eine Ruhepause zu gönnen – abgeschaut von einer natürlichen Reaktion des Körpers: Wenn man krank ist, hat man meist wenig Appetit.

Heutzutage ist das Fasten in den übersättigten Industrieländern auch ein Mittel der Wahl, um einige überflüssige Pfunde in relativ kurzer Zeit abzuhungern.

Fasten heute – von der Nulldiät bis zum Heilfasten

Die härteste Form des Fastens, bei der man – übrigens aus Gesundheitsgründen nur unter ärztlicher Aufsicht – außer Wasser Vitamin- und Mineralienpräparate zu sich nimmt, wird eigentlich nur bei extremem Übergewicht eingesetzt. Denn eine Nulldiät kann durchaus dem Körper schaden.

Moderatere Fastenvarianten wie etwa Saftfasten, Suppenfasten, Molkefasten oder Buchingers Heilfasten wie Schroth- oder F.X. Mayr-Kur führen dem Körper Nahrung zu, wenn auch deutlich weniger als er eigentlich benötigt. Da alle längeren Fastenzeiten gesundheitliche Probleme hervorrufen können, sollten sie generell nur in Absprache und unter Aufsicht von Ärzten erfolgen.

Eine Ausnahme ist der Schalttag, der eine kurze Erholungspause für den Körper bietet. „Nichts ist so schwer zu ertragen, wie eine Reihe von guten Tagen“, reimte schon der Dichterfürst Goethe. Wer eine Reihe von üppigen Festtagen hinter sich hat, an denen man doch immer ein wenig (oder auch mehr) zuviel und zu reichhaltig isst und trinkt, kann das bestätigten.

Ein eintägiges Fasten, auch Schalttag genannt, hilft dem Körper, sich wieder zu erholen von der Überlastung mit gutem Essen. An einem Schalttag sollte man reichlich trinken, nämlich zwei bis drei Liter Wasser, Kräutertee oder stark verdünnte Obst- und Gemüsesäfte. Dazu darf man über den Tag verteilt ungewürztes rohes oder gekochtes Gemüse sowie frisches Obst essen. Optimal ist es, wenn man sich zudem Ruhe und leichte Bewegung gönnt.

Schlank durch Fasten?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät davon ab, Fasten als Versuch zur Gewichtsreduktion einzusetzen. Denn einem kurzfristigen Abnahmeerfolg stehen die möglichen unerwünschten Folgen gegenüber:

Da das Steinzeitgehirn des Körpers bei längerem Nahrungsmangel sofort auf Überlebensprogramm schaltet und die Energieverbrennung drosselt, muss man nach einer Nulldiät besonders, aber auch nach anderen, mehrtägigen Fastenkuren auf einen langsamen Einstieg in eine neue, nährstoffreiche aber kalorienarme Ernährungsweise achten. Andernfalls schlägt der Jojo-Effekt erbarmungslos zu.

In der Praxis habe sich aber erwiesen, dass Heilfasten jedoch einen positiven Impuls geben kann, sich überhaupt mit der eigenen Ernährung auseinanderzusetzen und zu einer gesünderen Lebensweise zu finden.

„Viele positive Wirkungen des Heilfastens sind wissenschaftlich kaum oder nur ungenügend belegt“, stellt die DGE fest. Außerdem ist Fasten in bestimmten Fällen gänzlich abzulehnen, etwa bei Schwangeren oder Stillenden und bei bestimmten Symptomen wie etwa einem erhöhten Purinwert im Blut – hier könnte das Fasten beispielsweise Gichtanfälle hervorrufen. (Zur Stellungnahme der DGE)

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Meinungen
Die Bedienung ist kinderleicht und die Diät Rezepte super. Danke.
Jasmina

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