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Body Mass Index Studie

BMI ade – Ist der Body-Mass-Index noch aussagekräftig für die Bestimmung von Übergewicht?

BMI oder waist to height ratio?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nutzt ihn, die Weltgesundheitsorganisation WHO richtet sich nach ihm und ebenso verwenden alle möglichen Statistiken rund um Übergewicht und Adipositas den Body Mass Index, kurz BMI, als Richtschnur für das optimale Körpergewicht. Ist der BMI zu hoch, sei das ein Hinweis auf erhöhte Krankheitsrisiken, so die gängige Annahme.

Erst war er top – doch nun scheint er ein Flop, der BMI. Jedenfalls im Lichte neuerer wissenschaftlicher Forschung an der Universität München, deren Ergebnisse im Januar 2010 im Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism veröffentlicht wurden.

Münchner Studie: BMI ersetzen durch WHtR

Dr. Harald J. Schneider von der Medizinischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München, der die aktuelle Studie aus dem Jahr 2009 geleitet hat, kommt zu einem vernichtenden Urteil über den BMI, der doch als Messlatte für das gesundheitliche Risiko von Übergewicht gilt: „Der BMI spielt keine Rolle für das Schlaganfall-, Herzinfarkt- oder Todesrisiko eines Menschen”, heißt es in einer aktuellen Pressemeldung der Universität.

Denn weniger die Zahl der überflüssigen Pfunde als ihre Verteilung ist offenbar die Ursache für Krankheitsrisiken des metabolischen Syndroms. Das Bauchfett ist dabei besonders im kritischen Visier der Forscher: Es soll entzündungsfördernd wirken und Arteriosklerose hervorrufen oder verstärken.

Fett dagegen, das an den besonders bei Frauen so unbeliebten „Problemzonen“ von Hüften, Oberschenkeln und Gesäß sitzt, habe dagegen teilweise eine Schutzfunktion und bringe kein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit sich, so die Forscher.

WHtR, WHR und BMI auf Aussagekraft untersucht

Sinnvollere Maßstäbe als der BMI zur Risikobewertung haben die Wissenschaftler ebenfalls untersucht: Hinter dem Kürzel WHtR (Englisch waist-to-height-ratio) verbirgt sich der Quotient aus Taillenumfang geteilt durch Körpergröße, hinter WHR das Verhältnis von Hüftumfang zu Taillenumfang.

Bei rund 11.000 Studienteilnehmern wurden die Werte für WHtR, WHR und BMI zu Studienbeginn ermittelt, ihre Gesundheit drei bis acht Jahre lang geprüft. Fazit: Der WHtR zeigt das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall am besten an (je höher, desto höher das Risiko); der WHR ist weniger aussagekräftig und den BMI kann man einfach vergessen.

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Die Bedienung ist kinderleicht und die Diät Rezepte super. Danke.
Jasmina

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