Studien zur Low Carb-Diät
In verschiedenen Studien konnte sich immer wieder zeigen, dass kohlehydratreduzierte Diäten sehr viel effektiver sind als die konventionelle Reduktion von Fett. Während einer amerikanischen Studie mit 3011 Frauen konnte eindeutig belegt werden, dass Frauen durch die Low Carb-Diät durchschnittlich 4,7 Kilogramm verloren. Frauen, die mit anderen Diätprogrammen getestet wurden, konnten lediglich zwischen 1,6 und 2,6 Kilogramm Gewicht verlieren. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Nahrungsfette sehr wertvoll für den Körper sind. Unsere Organe benötigen das Fett, um überhaupt arbeiten zu können. Ist Fett nicht in genügender Menge vorhanden, so schaltet der Körper auf „Sparflamme" um. Neben einem Unwohlgefühl und dem Verlust von Muskelmasse lässt auch die menschliche Leistungsfähigkeit deutlich nach.
Risiken der Low Carb-Diät
Unter den Ernährungswissenschaftlern genießt die Low Carb-Diät keinen besonders guten Ruf. Die hohe Zufuhr von Fett belastet das Herz und den Kreislauf. Besonders Menschen, die bereits Kreislaufprobleme haben, Schwangere und alte Menschen sind gefährdet, da hier das Fett schnell die Arterien verstopfen kann.
Die Vermeidung von Kohlenhydraten und die gleichzeitig vermehrte Aufnahme von Eiweißen und Fett können unter Umständen zu Schäden an den Nieren führen. Neben einem erhöhten Cholesterinspiegel steigt der Harnsäurespiegel an, der dann die Gefahr von Gichtanfällen mit sich bringt.
Fazit
Alles in allem handelt es sich bei der Low Carb-Diät um kein gesundes Abnehmen. Die Ernährung ist sehr einseitig. Zwar soll man durch Nahrungsergänzungsmittel die fehlenden Stoffe ausgleichen können, dennoch sind sie keine wirkliche Alternative für frische Vitamine und Mineralstoffe. Bei dieser Diät wird man nicht hungern, aber nach einiger Zeit stellt sich ein regelrechter Heißhunger auf kohlehydrathaltige Nahrung ein, so dass viele Teilnehmer die Diät abbrechen.