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Die FDH-Diät - Abnehmen leicht gemacht?

 

Die FDH-Diät - Nur zur Hälfte gut

„Friß die Hälfte" oder ein wenig vornehmer ausgedrückt „Futter die Hälfte" klingt ja als Diät-Philosophie recht plausibel. Nur die Hälfte zu essen bedeutet die Hälfte an Kalorienaufnahme und somit unbestreitbar Gewichtabnahme. Wird damit Abnehmen wirklich leicht gemacht? Schön wäre es. Jedoch ist das nicht so einfach wie es scheint - und vor allem nicht so gesund wie manche immer noch meinen. Die (Kalorien-)Rechnung geht in Wahrheit nicht wirklich auf.

Worauf stützt sich die FDH-Diät?

Halbiert man seine Portionen, so bedeutet das auch, dass man die Anzahl der Kalorien auf die Hälfte reduziert. Das Verkleinern der Mahlzeiten führt zu einer Kalorienbeschränkung, die unbestritten zu der gewünschten Gewichtsabnahme führt. Das dabei aufkommende starke Hungergefühl wird mit dem Trinken großer Mengen Mineralwasser in Zaum zu halten versucht.

Vorteile der FDH-Diät und der Kalorienreduzierung allgemein

Bei der FDH-Diät muss man weder seine Ernährung umstellen noch Kalorien zählen. Der Wegfall komplizierter Diätpläne macht die Anwendung dieser Diät überaus einfach. Man kann zudem weiterhin essen, was das Herz begehrt, nur eben lediglich die Hälfte davon. Anstatt zwei Steaks mit einer großen Portion Pommes frites und einer großen Schüssel grünem Salat, isst man ab nun nur mehr ein Steak mit einem kleineren Häufchen Pommes und einer um einiges kleineren Schüssel grünen Salat. Anstatt 1 Stück Schwarzwälder Kirschtorte soll es halt nur mehr ein halbes Stück der köstlichen Nascherei sein, das im Magen landet. Eine einfache Rechnung, die einleuchtet.

Eine Kalorienbeschränkung wirkt sich wissenschaftlichen Studien zufolge allgemein positiv auf die körperliche Gesundheit aus. Reduziert man die Nahrungsaufnahme, so hilft man damit, den Cholesterinspiegel und den Blutdruck zu senken und DNA-Schäden und den Tumor-Nekrose-Faktor (TNF) Alpha zu vermindern, der u.a. bei den Abwehrreaktionen im Körper eine Rolle spielt. Ebenso werden der Insulinspiegel sowie der Hormonspiegel des Schilddrüsenhormons T3 gesenkt, der wiederum den Zellstoffwechsel und den Energiehaushalt beeinflusst. Eine verringerte Kalorienaufnahme kann Untersuchungen zufolge Alterserkrankungen wie Arterienverkalkung, Diabetes und - durch die Verminderung spezieller Peptide, die zu Plaque-Ablagerungen im Gehirn führen - Alzheimer aufhalten bzw. vorbeugen und vermag zudem auch - durch die Stoffwechselverlangsamung und Verminderung von Oxidationsprodukten - die Lebenszeit verlängern. Jedoch erreicht man diese positiven Auswirkungen auf den Körper lediglich mit ausgewogener, an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen reicher Ernährung, welcher Umstand bei einer einfachen, nicht mit reichhaltig ausgestatteter Mischkost gestalteter FDH-Diät nicht gegeben sein muss.

Viele Nachteile der FDH-Diät

Ernährte man sich bislang recht einseitig und nahm damit gar nicht oder ganz knapp die erforderlichen Mengen an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen zu sich, so wird das mit dem Halbieren der Mahlzeiten nicht besser. Mit der halbierten Aufnahme von Fett nimmt man auch die anderen lebenswichtigen, täglich zuzuführenden Nährstoffe nur mehr zur Hälfte auf. Man ernährt sich somit noch ungesünder als zuvor.

Grundsätzlich gilt, ungesunde Ernährung halbieren zu wollen, als nicht besonders zielführend. Anstatt einer ganzen Packung Chips zum TV-Vorabendprogramm nur die halbe Packung zu vertilgen, ist nicht wirklich die Lösung. Zudem führt das Halbieren der Nahrung aufgrund der fehlenden Sättigung unweigerlich zu großem Hunger, der zu schlechter Laune, Unzufriedenheit und Frust führen kann. Der Darm wird zudem oft träger und aufgrund der fehlenden Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß und anderen Nährstoffe werden die Muskel schlaffer und der Kopf müde. Die verringerte Aufnahme von Eiweißstoffen führt zum Abbau der aktiven Zellsubstanzen und in der Folge zur Verminderung der Stoffwechselaktivität. Dies führt zu Heißhungerattacken und somit zum Jo-Jo-Effekt nach der Diät. Laut Experten lassen sich zudem die Fettzellen nicht sehr beeinflussen: Sie schrumpfen nur, werden kleiner, aber sie gewöhnen sich mit der Zeit auch an die geringere Kalorienzufuhr und mutieren später dennoch zum größeren Ausmaß.

Durch die Einhaltung der FDH-Diät lernt der Betroffene überdies kein gesundes Essverhalten, da er sich nicht zwingend mit gesunder Ernährung und ihrer Beziehung zum Körper auseinandersetzen muss. Das alte Muster bleibt! Denn nur durch Grundkenntnisse in der Nahrungsmittelkunde und den richtigen Umgang mit den Lebensmitteln kann man abnehmen und dauerhaft schlank(er) bleiben.

Fazit

Die FDH-Diät hat also nur Sinn, wenn bereits eine ausgewogene Ernährung mit ausreichender Versorgung aller lebenswichtigen Nährstoffe besteht und lediglich ZUVIEL davon gegessen wurde. Hat man sich bislang relativ einseitig ernährt, so raten Experten, die Portionen zwar zu halbieren, die zweite Hälfte jedoch mit gesunden Lebensmitteln wie Obst und Gemüse zu ergänzen. So halbiert man das Fett und reichert die Nahrung mit wichtigen, kalorienarmen und trotzdem sättigenden Nahrungsmitteln an, sodass gesunde Mischkost entsteht. Möchte man dem Körper noch mehr Gutes tun, so ist ein parallel durchgeführtes Bewegungsprogramm in Form von Ausdauertraining wie z.B. Nordic Walking oder Joggen genau das Richtige!

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Meinungen
Die Bedienung ist kinderleicht und die Diät Rezepte super. Danke.
Jasmina
Einfach gesund abnehmen...

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