Die Atkins Diät - Abnehmen ohne Diät oder Gefahr für die Gesundheit
Abnehmen und dabei trotzdem alles essen, was das Herz - oder eher der Magen - begehrt: Die nach dem New Yorker Kardiologen Dr. Robert Atkins benannte Diät hört sich enorm verführerisch an. Kein lästiges Kalorienzählen - und Fett und Eiweiß sind in jeder beliebigen Menge erlaubt. Einzig und allein auf Kohlehydrate sollte man verzichten.
Doch auf welche Grundlagen stützt sich diese Diät, kann man damit tatsächlich abnehmen und welche möglichen Risiken sind damit für die Gesundheit verbunden?
Wie funktioniert das Prinzip der Atkins-Diät?
Die Atkins-Diät stützt sich auf drei wesentliche Grundlagen: Der Anteil von Fett in den Mahlzeiten sei für den Gewichtsverlust unbedeutend. Durch den Verzehr von Fleisch, Fett, Eiern und Käse werde Übergewicht abgebaut und - last but not least - die typisch sättigenden Kohlehydrate wie z.B. Kartoffeln oder Nudeln werden komplett vermieden.
Um das Prinzip der Atkins-Diät verstehen zu können, ist eine genauere Auseinandersetzung mit dem Körper und den damit verbundenen Stoffwechselvorgängen notwendig. Der menschliche Körper verwendet Kohlehydrate zur Energieversorgung. Diese Kohlehydrate - Zucker und Stärke - stellen Ketten aus Zucker dar, welche bei der Verdauung aufgelöst werden. Wird die Zufuhr an Kohlehydraten eingeschränkt oder dem Körper ganz entzogen, muß der Stoffwechsel auf bereits vorhandene Fette im Körper zurückgreifen und baut diese zur Energiegewinnung ab. Bei diesem Vorgang werden die Fette durch die Leber in Ketonkörper verwandelt - und diese wiederum werden durch den Stoffwechsel zur Energiegewinnung genutzt. Grundsätzlich entstehen Ketone bei jeder Diät sobald der Körper auf „Hungerstoffwechsel" umschaltet - eine erhöhte Konzentration bezeichnet man als Ketose. Ein geringeres Hungergefühl ist ein Nebeneffekt der Ketose. Da die Atkins-Diät genau diesen Stoffwechseleffekt ausnützt, soll weitgehend auf Kohlehydrate verzichtet werden.